Ich bin ein Ovist

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  1. Pinguman
    Pinguman
    Dieser Thread wurde gemääääääht.
  2. 5.Element-Mage
    5.Element-Mage
    Hu? Rasenmäher gehören doch gar nicht zur Religion^^
  3. 5.Element-Mage
    5.Element-Mage
    Liebe Brüder - und Schwestern... und Schwestern. Fahren wir fort

    Zitat:

    1 Und wahrlich, nie hatte ich grünere und saftigere Wiesen gesehen. Und auf diesen Wiesen tollten SEINE Kinder und vergnügten sich und fraßen bis sie satt waren.
    2 Doch unter ihnen war einer, dem ward tiefschwarze Wolle gegeben, und es ward von den Menschen argwöhnisch beäugt ob seiner Vorliebe für vertrocknetes Gras und welke Blätter.
    3 Doch sprach das SCHAF „Es ist mein Kind, genau wie meine anderen Kinder. Und so sollt ihr es nicht minder achten und wertschätzen als ihr die anderen wertschätzt. Denn es ist aus denselben Grundstoffen wie sie gemacht und unterscheidet sich alleine in seinem äußeren Erscheinungsbild von ihnen.“
    4 Doch die Menschen sahen die Herde, und sahen, dass das eine Schaf anders war und nicht zum Rest ihrer Schützlinge passte.
    5 Und sie kamen und nahmen es fort, ohne auf die Worte des großen SCHAFs zu hören, und sperrten es in einen Stall, abseits von der Herde, auf dass es sie nicht verderbe.
    6 Und sie schickten aus um jemanden zu holen, der sich des Problems annehmen sollte und siehe da, jemand kam und sich um das Problem zu kümmern.
    7 Doch dem großen SCHAF entging nicht das Treiben der Menschen und es erschien den Menschen in gleißendes Licht gehüllt und sprach „Was tut ihr meinem Kind an? Wollt ihr es scheren und ohne Schutz vor Kälte auf der kalten Weide aussetzen?“
    8 Und die Menschen zitterten ehrfürchtig und der Schurknecht ließ die Schere fallen und sank auf die Knie vor der göttlichen Erscheinung.
    9 Und das Schaf hob abermals die Stimme und sprach „Sprach ich nicht zu euch, ihr sollt es ehren, wie ihr auch den Rest der Herde ehrt? Ist das etwa euer Weg meine Kinder zu ehren?“

    10 Doch der Bauer trat vor und sprach mit zaghafter zittriger Stimme „Oh, großes SCHAF, Lichtgeborener. Du, der Du Deine Kinder mit einem weichen und wärmenden Fell gesegnet hast, gestehe uns unseren Neid zu. Haben wir doch nur zur Schere gegriffen, weil wir die Wolle Deiner Kinder bewundern und in der Annahme sie wüchse bei ihnen ja schnell wieder nach dazu verwenden wollten Deinen Kindern etwas näher zu sein indem wir Teile von ihnen direkt an unserer wolllosen blanken Haut tragen.“
    11 Und das SCHAF schwieg und dachte nach.
    12 Und das SCHAF sprach „Du hast weise Worte gesprochen, Mensch. Von nun an sei es den Menschen gestattet sich etwas Wolle von einigen meiner Kinder in begrenztem Maße auszuleihen und sie als Zeichen ihrer Bewunderung an ihrem Körper zu tragen. Doch niemals will ich sehen, dass mein Geschenk missbraucht werde.“
    13 Und die Menschen nickten verbeugten sich ergeben und waren dankbar ob der großzügigen Gabe.
    14 Und sie zogen hin und verbreiteten die Kunde am ganzen Erdball, immer mahnend auf die Bedingung verweisend, denn sie wussten genau was mit ihnen geschehen würde, würden sie die Kinder des SCHAFS ausnutzen.

    Quelle: Mufflon, Offenbarung der Johanna, 2. Buch, Vers 1-14 („Wie das SCHAF die Wollpullover schuf“)
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