Animeserien Vorstellungs- und Bewertungsdiskussion

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  1. N. Wolvenheart
    N. Wolvenheart
    Haganai (Alternativtitel: Boku wa Tomodachi ga Sukunai)

    Es geht um den Schüler Kodaka, der neu in eine Klasse kommt und auf Grund seines Aussehens (seine verstorbene westliche Mutter war blond, dadurch sehen seine Haare für japanische Verhältnisse blond gefärbt aus, was in Japan wohl vor allem Halbstarke machen) von allen anderen gemieden wird und die Schülerin Yozora, die ebenfalls unfähig ist Freunde zu finden. Als Kodaka eines Tages Yozora dabei überrascht, wie sie sich mit ihrer imaginären Freundin unterhält, beschließen sie (bzw. vor allem Yozora) einen Schulclub für Schüler mit Problemen soziale Beziehungen aufzubauen zu gründen (den Neighbor's Club) um zu lernen, wie man Freunde findet.

    Nach und nach kommen weitere skurrile Charaktere (überwiegend "weiblich") hinzu und auch Kodakas kleine Schwester ist immer öfter bei der zusammengewürfelten Gruppe dabei.

    Der Anime basiert auf dem gleichnamigen Manga (hab ich bisher nicht gelesen) und hat 12 Folgen + einer kurzen vorangestellten OVA (brauch man nicht sehen, besteht aus zusammengewürfelten Traumsequenzen und Szenen, die teilweise auch in der Serie vorkommen). Es gibt viel Comedy und Situationskomik, Romantik, etwas Fanservice (aber eher wenig) und vor allem eine sehr nette Geschichte über Freundschaft

    Für mich eine der Top-Serien, die ich dieses Jahr gesehen habe, genau mein Ding und deshalb seltene:

    10 von 10 Punkten

    Achja - wenn euch die Serie interessiert, vermeidet es euch z.b. bei Wikipedia weiter zu informieren, da lauern eine ganze Menge Spoiler!
  2. KokosnussKopf
    KokosnussKopf
    Accel World


    Yay, Accel World! Und das könnte ich öfter wiederholen - Yay Accel World!
    Jetzt schreibe ich erneut ein Review und wenn ich recht überlege weiß ich wirklich nicht wo ich bezüglich Accel World anfangen soll ^^'
    Am besten erst mal so: Spoiler? NIEMALS!

    Man guckt sich doch blos das Logo und schon sind die Augen bei der kleinen süßen Braut da oben gerichtet. Zugegeben war das bei mir so: ich habe mir zu erst nichts dabei gedacht und einfach mal so aus gut Glück mir erst alle Folgen (Zumindest das was bereits übersetzt worden war) geladen und habe irgendwann dann mit der ersten Episode angefangen. Aber Achtung, jetzt kommt's: kaum sind ca. 24Minuten nach der ersten Episode vergangen, habe ich sofort mit der nächsten Episode angefangen und nach diesem gleich wieder mit der übernächsten und immer so weiter bis ich schließlich dann bei der zuletzt übersetzten Episode angelangt war. Mit anderen Worten habe ich dieses Wochenende fast nur Accel World angeschaut, wobei ich am Samstag mit Familie unterwegs war und deshalb an dem Tag nichts gucken konnte.
    Was ich mich dabei ständig gefragt habe war, wie genial diese Anime doch sein muss, das es mich letztlich so fesseln konnte? Nun, die Antwort findet ihr weiter in meinem Review ^^


    Das Genre von Accel World basiert auf Science Fiction, Action, Superpower, Drama, School und ein kleinen wenig Komödie und Ecchi. Die Story spielt in der Zukunft auf der Erde (Hauptsächlich in Japan) zusammen mit einer oder mehreren alternativen Welten. Klingt das verwirrend? Nun ja, ich werde das noch genauer erklären ;D

    Die Technologie auf der Erde ist zu dieser Zeit recht fortgeschritten und viele Menschen tragen mittlerweile sogenannte "Neuro-Linker" die es einem ermöglicht über das Gerät die fünf Sinne des Menschen zu manipulieren, weshalb man es als mobiles Computer das über die Sinne fungiert um es für allgemeine Zwecke nutzen zu können wie z.B. um jemanden anzurufen und dabei über Gedanken zu sprechen. Mit dem Gerät ist aber noch viel mehr möglich. Mit dem Neuro-Linker kann man sich auch in virtuelle Welten versetzen.
    Ohne Groß zu spoilern, kommt der Hauptcharakter Haruyuki durch die Hauptcharakterin Kuroyukihime auf die virtuelle Welt Namens "Brain Burst" und muss sich mit den extremen Anforderungen dieser Welt zurecht finden. Zudem gibt es selbstverständlich noch weitere Charaktere von Freund bis Feind die ebenfalls eine große Rolle spielen.

    Was ich ganz toll finde und was auch Grund dafür ist dass die Serie einen so sehr fesselt, ist dass fast alle Beweggründe in der Serie sehr tiefsinnig sind. Man möchte nach jeder Episode automatisch sofort wissen wie es weiter geht um genau diese Beweggründe zu verstehen. Dieser Tatsache zufolge ist "Brain Burst" seinem Titel durchaus Gerecht gewachsen.
    Edit: Zudem wird dem Zuschauer die ganze Story über eine ganz besonders interessante aber "versteckte" Nachricht übermittelt, auf die man anhand der Episoden selber drauf kommen muss (Zumindest so wie ich es verstanden habe). Aber ich denke, das wird sicher jeder selbst herausfinden ^^


    Die Anime von Accel World ist relativ neu und besteht aus 24 Episoden und eine OVA die aber eigentlich die 25te Episode wiederspiegelt. Die Serie hat ein mehr oder weniger offenes Ende die dann vermutlich im Manga fortgesetzt wird. Dennoch ist es nicht ab zu denken das unter anderem eine zweite Staffel der Anime starten könnte, da die Serie erst Anfang April 2012 startete und erst kürzlich gegen ende September mit 24 Episoden abgeschlossen wurde (+ die OVA, die man auch ansehen sollte da diese quasi Folge 25 ist). Ich würde es sehr begrüßen wenn eine zweite Staffel in Erwägung gezogen werden würde, aber mal sehen.


    Fazit:
    Meine grobe Erklärung über die Handlung könnte jetzt dem einen und anderen vielleicht etwas weniger Interessant zu sein scheinen, aber um Spoiler zu umgehen fiel mir keine bessere Erklärung ein. Es wird bereits vieles genauer in den ersten Episoden schon erklärt, von dem was man bereits sieht und hört wird man auch von alleine auf diverses drauf kommen. Wenn man sich wenigstens die ersten paar Episoden gönnt wird man es auch mit Sicherheit mögen!
    Im Allgemeinen ist es mir die maximale Wertung durchaus wert, weshalb ich jedem Accel World an's Herz legen würde.


    Meine Bewertungen:

    Allgemein: 10/10
    Story: 10/10
    Komödie/Humor: 9,0/10
    Fesselt: 10/10
    Zeichnung: 9,5/10

  3. KokosnussKopf
    KokosnussKopf
    Code:Breaker




    Ist schon 'ne Weile her seit dem letzten Review. Aber jetzt ist mein Buff wieder voll aufgeladen hehehe
    Und wie immer sind die Spoiler ausgemerzt ;P

    Diesmal geht es um die Anime "Code:Breaker". An für sich hatte ich überhaupt kein Interesse an dieser Serie als ich es das erste mal sah, weshalb ich es kaum verfolgt hatte, dennoch - auch wenn das ungewollt war - bin ich immer wieder drüber gestolpert. Nur kam mir oft zu Ohren das die Serie nicht so toll sein soll. Nun ja, Meinungen sind selbstverständlich unterschiedlich, aber die Anime wurde durchaus oft negativ kritisiert und trotzdem wurde es von so vielen Fansub Gruppen übersetzt. Da dachte ich mir einfach, dass da etwas nicht stimmen kann.
    Da TnF die Serie kürzlich komplett zu ende übersetzt hat, habe ich beschlossen mir die Anime an zu sehen. Die Qualität der Subs waren wie immer sehr gut, also warum nicht?


    Auch Code:Breaker ist ein Anime das auf verschiedene Genres ausgelegt ist. Primär würde ich sagen geht das eher in Richtung Action, Fantasy, Superpower und School, aber auch Teile von Comedy, Drama und Romanze sind mit Sicherheit auch vorhanden. Die Handlung spielt in der Gegenwart und wie gewöhnlich in Japan, also keine alternative Welt.

    Im Namen "Code:Breaker" steckt die Bezeichnung diverser Charaktere, die im Auftrag der Regierung tätig sind.
    Das auch weibliche Charaktere in den Vordergrund der ganzen Geschichte kommen sind für Anime nicht mehr ungewöhnlich. So hat auch das normale Mädchen Sakura, ihren Auftritt in der Story.
    Das die junge Sakura irgendwann auf ein Code:Breaker zustößt wäre sowieso unausweichlich gewesen (Was man gleich vom Anfang der ersten Episode an feststellen wird), aber die Art und Weise wie Sakura über die Handlung agiert finde ich persönlich viel zu unglaubwürdig. So bleibt das Mädchen, die absolut keine Ahnung vom Tod hat, dennoch psychisch ganz stabil auch nachdem vor ihren Augen ein Gemetzel statt gefunden hat und predigt die Leute voll mit Ihrer Art und Weise was sie von Gerechtigkeit und das Töten von Menschen hält.
    Ich finde in der Hinsicht hätte der Autor der Manga etwas mehr Realismus einfügen sollen.

    Nichtsdestotrotz wird das wenigstens mit den witzigen und spontanen Seiten der Serie abgerundet, obwohl ich glaube das die Komödie keine besonders gute Kombination mit der eigentlichen Handlung der Serie darstellt, so ist die Serie dennoch gerne humorvoll und bietet auch was zu lachen, gefüllt mit etwas Romantik. Die witzigen Szenen in der Serie wurden aber ziemlich gut rüber gebracht. Über einige Dinge bin ich mir da noch nicht ganz im Klaren wieso das nun so ist, aber da hat die Spontanität einfach Überhand gegriffen und man musste plötzlich lachen

    Die Anime von Code:Breaker wurde 2012 angefangen und auch in dem Jahr abgeschlossen. Sie umfasst insgesamt 13 Episoden, von denen die HD Auflösung eine ganz besonders gute Bildqualität bietet. Ich weiß nicht wie die Handlung in der Manga umfasst wird, also ob die Manga weiter geht als die Anime oder beide gleich weit sind, aber das Ende der Anime kann man durchaus akzeptieren.


    Fazit:
    Schlecht ist Code:Breaker definitiv nicht, aber auch nicht das beste. Überraschungsmomente mit erstaunlichen Wendungen sind in der Serie keine Seltenheit. Wenn man gerade keine alternative Anime findet die man ansehen möchte, oder noch nicht ansehen will, kann man sich durchaus mit Code:Breaker vergnügen. Leider aber wirkte mir die Serie nicht wirklich so fesselnd. Das lag vermutlich da dran, weil einige Dinge mit der eigentlichen Handlung der Serie falsch kombiniert wurden oder aber auch weil die Story vielleicht nicht ganz so Interessant auf mich wirkte. Man könnte sagen, es ist eine gute und gelungene Serie die aber nicht dazu neigt den Zuschauer zu fesseln.


    Meine Bewertungen:

    Allgemein: 7,0/10
    Story: 7,0/10
    Fesselt: 6,0/10
    Komödie/Humor: 8,0/10
    Zeichnung: 9,0/10

  4. N. Wolvenheart
    N. Wolvenheart
    Infinite Ryvius (1999)

    Jetzt wird es etwas knifflig, den der Zeitraum über den ich Infinite Ryvius angeschaut habe zieht sich über mehrere Jahre. Die ersten fünf Folgen des „Space-SciFi-Drama“ trifft „Der Herr der Fliegen“ habe ich vor mind. 2 Jahren angefangen, dann hat mich aber die Motivation verlassen, bis ich mich Anfang diesen Jahres endlich aufraffen konnte (die verbleibenden Folgen haben mich immer so vorwurfsvoll angeschaut) und bis zu den letzten fünf Folgen weitergeschaut habe. Nach weiteren 2-3 Monaten Pause (dieses Mal war vor allem Ni no Kuni für die PS3 schuld, welches meine gesamte knappe Anime/Gaming-Zeit beansprucht hat) konnte ich die Serie endlich abschließen.

    Worum geht es also: Die Raumstation Liebe Delta (Infinite Ryvius ist einer dieser Anime, die mit Vorliebe deutsche Vokabeln ohne Bezug zur tatsächlichen Bedeutung benutzen) wird als Schulungsstation für junge Rekruten benutzt, als sie von Terroristen angegriffen wird, die alle Erwachsenen töten. Versteckt innerhalb der Station ist das mysteriöse, namensgebende Raumschiff Ryvius, auf das sich die verängstigten Kinder und Jugendliche retten. Dieses wird aktiv und versinkt in der „Geduld“, einer Art Nebel, der unser Sonnensystem durchzieht und der für normale Raumschiffe eigentlich unpassierbar ist. Der Ryvius scheint die extreme Umgebung allerdings wenig anhaben zu können. Bald schon wird die unfreiwillige Besatzung der Ryvius von anderen Raumschiffen – konventionellen und ebenso mysteriösen wie der Ryvius selbst, angegriffen und die unerfahrene Crew muss sich arrangieren, organisieren und vor allem miteinander klar kommen. Glücklicherweise verfügt die Ryvius über den ein oder andere Abwehrmechanismus – unter anderem einen (an der Kabelfernbedienung hängenden) Kampfmecha.

    An dieser Stelle kommen die eingangs erwähnten „Der Herr der Fliegen“-Elemente ins Spiel – es bilden sich verschiedene Gruppen und Hierarchien unter der Jugendlichen und es gibt Konflikte, Streit und Gewalt bricht aus, während die Crew um ihr Überleben kämpfen muss, während sie in der Wahrnehmung der interplanetaren Öffentlichkeit schnell selbst zu Terroristen und zu einer Bedrohung werden.

    Warum habe ich mich so schwer getan, die Serie abzuschließen: Nun, obwohl Space-Sci-Fi eines meiner Lieblingsgenres ist, macht es einem Infinite Ryvius schwer, einen Zugang zu finden. Das offensichtlichste Problem ist die einfach nur unglaublich hohe Anzahl an Charakteren – dutzende über dutzende scheinen irgendwie eine Bedeutung zu haben, weitere dutzende Gruppen und ihre Rivalitäten wollen im Hinterkopf behalten werden um der Story folgen zu können und alle verhalten sich dabei meistens nicht nachvollziehbar oder nerven einfach. Der Kreis der Charaktere, die scheinbar eine Hauptrolle innehaben trägt außer weinerlichem Selbstfindungsquatsch über weite Strecken nichts zur Story bei und das eigentliche Rätsel um die Natur der Ryvius, warum sie ständig angegriffen wird usw. kommt viel zu kurz, auch wenn die Weltraumkämpfe eine erfreuliche Abwechslung zu den Teenie-Gruppendynamiksproblemen sind, welche die Folgen dominieren.

    + Weltraumkämpfe
    + Anspruchsvolle Grundidee der Story…
    - …langweilig umgesetzt.
    - viel zu viele Charaktere, eigentlich keiner davon sympathisch oder interessant; der Hauptcharakter ist in fast 20 von 25 Folgen ein langweiliger, lethargischer Typ ohne Rückgrat, der zu Recht ständig von seinem Bruder die Fresse vollkriegt…
    - Story kommt nicht voran, es geht ständig nur um das konkurrieren der einzelnen Gruppen auf der Ryvius untereinander, wobei deren Handlungen selten nachvollziehbar sind. Erst in den letzten 5- 6 Folgen bewegt sich etwas und es wird wieder interessanter.
    - Geschmackssache: Der Zeichenstil (etwas altbacken) und die Musik (seltsamer HipHop/Rap) beim „Werbepausenjingle“ war so überhaupt nicht mein Ding.

    Fazit:
    -----
    Allgemein: 5/10
    Story: 4/10
    Action: 6/10
    Charaktere: 4/10
    Zeichnung: 4/10

    Muss man auch als Space-Sci-Fi Fan nicht unbedingt gesehen haben. Wer Spaß am Thema „Soziologie einer Gruppe in einer geschlossenen Umgebung in einer Extremsituation“ hat, kann sich mal näher damit beschäftigen. Ich hab es eigentlich nur zu Ende geschaut, weil ich ständig gehofft habe es wird noch richtig spannend und irgendwann war ich an einem Punkt, wo ich mir sagte „Jetzt bist du so weit, jetzt guckst du den Rest auch noch an“. Die Serie hat damals soweit ich mich erinnere ganz brauchbare Kritiken gekriegt – vielleicht liegt es also nur an mir, dass ich nicht warm damit werde
  5. Espeonaka
    Espeonaka
    Ich hab in meiner Facebookgruppe ein Review geschrieben und ich werde es einfach mal hier übertragen 1:1


    http://myanimelist.net/anime/13601/Psycho-Pass

    Psycho-Pass kann man der Genre Action, Seinen (bedeutet so viel wie Animes für Erwachsene, also ab 18 xd), Thriller, Sci-Fi zuordnen und ist auch noch ein bisschen blutig. Der Anime umfasst 22 Episoden a la 20 Minuten pro Episode und wurde letzten Oktober ausgestrahlt.
    Es ist ein etwas komplizierterer Anime, als man sonst so kennt von Animes, da er viele tiefgründige Dialoge hat, aber genau das macht Psycho-Pass nicht zu einem typischen futuristischen Baller-Mecha-Explosionen-Anime, sondern er hat auch einen Hauch Philosophie drinne.
    Am besten wäre es, ich erzähle euch kurz etwas von der Story und Handlung:

    Japan in der Zukunft
    Japan hat als einziges Land eine neue Technologie entwickelt, das sich das "Sibyl"-System nennt. Durch das Sybil-System sind die Menschen nun in der Lage, die menschlichen Gedanken und Gefühle zu scannen und lesen. Das System hat sich in ganz Japan manefistisiert und bietet den Japaner eine ganz neue Lebensweise. Die Menschen haben Sybil immer weiter ausgebaut und erweitert, sodass sie jetzt abhängig davon sind und ihr Leben darauf aufbauen. Sibyl ist quasi die Regierung geworden und verantwortlich für alles und jenes und bestimmt sogar jetzt das Leben der Japaner, z.b. kann Sibyl "ausrechnen", welche Zukunfstwege du einschlagen sollst und du dann durch diesen Vorschlägen ein glückliches Leben führen wirst.

    Ein Hauptfeature, dass die Menschen mit Sibyl benutzen ist der sogenannte Dominator, mit dem sie die Krimininalität bekämpfen, denn mit dem Dominator kann man Menschen scannen und erkennen, um zu sehen, ob der gescannte Mensch ein potenzieller Krimineller ist oder nicht. So sind die Menschen in der Lage, potenzielle Verbrecher rechtzeitig "in Behandlung" zu bringen. Durch dieses System ist die Zahl der Verbrechen nahezu auf 0 gesunken, denn es traut sich keiner ein Verbrechen zu begehen, da es diese Scanner in jeder Form gibt und in jeder Ecke angebracht sind. Schon alleine der Gedanke an etwas Schlimmes oder Kriminelles wird von den Scannern erfasst und man wird gezwungen sich in Behandlung zu geben und in den Anime weißt jeder Mensch, dass diese Behandlung meistens negativ ausfallen und man für den Rest seines Lebens weggesperrt wird. Die Menschen leben unter stetiger Beobachtung von Sibyl, es ist ein System was ihnen absolute Sicherheit gibt, aber ihnen eigentlich dafür die wichtigste Freiheit beraubt, nämlich die Freiheit frei zu denken.
    Nichtsdestotrotz passieren immer wieder Verbrechen, weil die Menschen mit dem System nicht klar kommen und deswegen gibt es das Public Safety Bureau, der Ort, wo unsere Hauptcharaktere arbeiten und wo die eigentliche Story anfängt. Unsere Hauptcharaktere sind nämlich Polizisten und handeln da, wo Sibyl nichts erreichen kann, denn es ist ja immernoch eine Maschine.

    Akane Tsunemori ist eine frischeingestellte Inspektorin. Sie ist sehr gutmütig, schon quasi naiv und unschuldig, aber dennoch sehr intelligent, so hat Sibyl sie eingestuft. Sie wird den Public Safety Bureau eingeteilt, wo sie mit Shinya Kougami arbeitet, der eine düstere Vergangenheit hintersich hatte. Im Laufe der Story lösen die beiden Fälle und bald darauf ein Fall, der ihnen alles abverlangt und auch die Vergangenheit von Kougami enthüllt und Akanes Welt erschüttert. In jeder weiteren Folge lernt man das Team kennen und von jedem Charakter immer mehr. In jeder weiteren Folge wird Akane merken, dass Sibyl doch nicht das absolute perfekte System ist und hinterfragt dies. In jeder weiteren Folge wird man als Zuschauer immer näher und näher hineingezogen an die dreckige Wahrheit, es bleibt bis zum Schluss spannend. Geschmückt wird der Anime mit tiefsinnigen Dialogen und Moralposten , wie z.B. ist der Mensch wirklich frei, so wie er lebt? Brauch der Mensch wirklich Sibyl? Ist das überhaupt richtig, was wir tun?
    Und es gibt noch einen Anti-Helden und wir wissen alle, Anti-Helden sind viel viiieeeel viel besser, als die 0815-Bösewichte D
    Ach und die Musik ist traumhaft *___* eine Komponie mit futuristischen Elementen made by Yugo Kanno, Animemusik vom Feinsten.
    Das Designt ist klasse. Japan ist sehr futuristisch aufgebaut mit ganz viel Ideenreichtum. Man hat mit sehr viel Liebe zur Details gearbeitet, besonders die Blutszenen sehen krank aus

    Schlusswort:

    Also der Grund warum man sich Psycho-Pass antun sollte, ist die Handlung: Sibyl vs Menschen. Ich finde es wahnsinning interessant, wie die Hersteller auf so eine Idee wie das Sibyl-System kommen, was für Vor-und Nachteile es hat und wie man damit umgeht. Wie sie die neue Welt und die neue Ordnung des Lebens gestaltet haben, hat mich auch fasziniert. Als Zuschauer habe ich mich öfters gefragt, was wäre, wenn wir sowas wirklich haben. Die Idee und Umsetzung ist schon reallisierbar, aber...naja, die Dominator-Waffe ist ein bisschen zu futuristisch xd, aber sowas wie das Sibyl-System oder in der Art, könnte man vllt in 100-150 Jahren hier auch haben.
    Ich bin jedenfalls begeistert von Psycho-Pass und ich kann es jedem empfehlen, der ein Herz für futuristischem Zeugs übrig hat und mal etwas ganz neues sehen möchte.
  6. Espeonaka
    Espeonaka
    Und dieses Mal geht es um:

    http://myanimelist.net/anime/13125/Shinsekai_yori

    Shinsekai yori, das heißt so viel wie From the new world (irgendso eine Komponie, die im Anime öfters abgespielt wird)

    Zuallererst ein paar Eckdaten; der Anime umfasst 25 Episoden a la 20 Minuten je Folge. Erstausstrahlung war im Oktober letzen Jahres
    und endete März diesen Jahres, heißt also es ist ein relativ neuer Anime. Shinsekai yori kann man der Genre Supernatural, Sci-Fi und Drama zuordnen, ein paar Horror-Elemente sind auch dabei.
    Geknuscht und gekuschelt wird auch noch, fällt aber nicht unter Ecchi, keine Sorge
    Ich bin absolut begeistert von dieser Serie und habe sie letzten Samstagnacht durchgesuchtet bis 4 Uhr abends und dann am nächsten Tag gleich weiter
    Und seid gewarnt: Shinsekai yori ist kein leichter Anime! Er ist ein harter Brocken den man isst und wenn der erstmal im Bauch ist, dann verdaut er nicht sofort,
    sondern er bleibt erstmal im Magen und gib dir immer ein ungutes Gefühl, aber nachdem er verdaut ist, fühlt es sich total gut an.
    Irgendwie so hat sich Shinsekai yori bei mir angefühlt XD
    Und er ist ein komplizierter Anime, ich musste selbst öfters zurückspulen und nochmal lesen um manche Sachen zu verstehen. Manches erscheint auch einfach unlogisch,
    aber wenn man den Anime zu 100% genießen will, sollte man manche Sachen einfach hinnehmen und sich seinen eigenen Teil dazu denken

    Wie immer, gebe ich Euch einen kurzen Einblick in die Story:

    Wieder Japan in der Zukunft, nur diesmal nach 1000 Jahren XD
    Japan ist zu einem Utopia geworden, es herrscht ein idyllisches und friedliches Leben untereinander, keine Kriege, keine Armut, fast keine Technologie,
    keine Verpestung, einfach eine "perfekte" Welt. Die Menschen dort leben abgeschnitten von der Außenwelt, in kleinen Dörfer unter sich, wo es eigene
    Gemeinden gibt mit eigenen Regeln. Allerdings haben sich die Menschen verändert, es sind keine normale Menschen mehr, sondern es sind Menschen mit telekinesischen Kräften,
    also das heißt, sie können Objekte mit ihren Gedanken bewegen oder formen. Diese Kräfte heißen "Magicka" oder manchmal
    auch "Cantus" und jeder Bewohner erhält sie ab seinen 10. Lebensjahr,
    indem sie von einem heiligen Geist heimgesucht werden. Danach werden diese Kinder mit ihren neuen Kräften in eine Schule geschickt, wo sie gelehrt
    werden mit diesen Kräften friedlich umzugehen. Die ersten Menschen von dieser Sorte sind im Jahre 2011 erschienen, aber damals gab es nur sehr wenige von ihnen
    und die Kräfte wurden missbraucht zum Morden. Seitdem hat sich die Welt gewandelt, es sind 1000 Jahre vergangen mit Kriegen und Wandlungen, die Welt musste
    einen sehr hohen Preis zahlen um dahin zugelangen, wo sie jetzt steht. Die Geschichte bis zum heutigen Utopia ist blutverschmiert und schrecklich.
    Die Menschen wissen nichts von der Geschichte und der absoluten Wahrheit, sie wurde aber archiviert, nur die obersten Personen wissen davon,
    denn das Wissen über diese blutverschmierte und schreckliche Wahrheit, würde das Utopia gefährden.

    Die Hauptprogagonistin ist Saki Watanabe, ein junges, nettes und empfindliches Mädchen, dass ihre Kräfte frischbekommen hat. Sie wird in die Schule geschickt,
    wo sie wieder ihre vier alten Freunde, Satoru, Shun, Maria und Mamoru trifft, die sich schon vorher aus dem Kindergarten kannten.
    Gemeinsam verbringen sie ihre Tage als Gruppe 1 in der Schule um zu lernen mit ihren Kräften umzugehen.
    Eines Tages bestreiten sie einen Ausflug in den Bergen, wo sie an abgesperrten Gebieten nahekommen, aber so unrational und neugierig wie Kinder nunmal sind,
    haben sie das Gebiet betreten und erfahren dann durch eine Art Bibilothek die oben genannte Wahrheit über die "alte Welt" und die schreckliche Wahrheit über
    die Menschen mit Telekinese...nämlich über sich selbst.
    Dies ist der Auslöser für die ganze Story, ab da werden die Kinder so richtig heftige Scheiße durchmachen, die ihr ganzes Leben beeinflussen.

    Shinsekai yori ist wahrlich etwas besonderes. Die Atmosphäre spielt in diesem Anime eine ganz besondere Rolle, man hat nämlich immer das Gefühl in der Brust,
    etwas schlimmes wird gleich passieren, ergo macht dies den Anime auch so spannend. Der Zeichenstil ist grandios und widerspricht aus guter Hinsicht oft,
    denn manchmal sieht die Welt einfach nur schön und friedlich aus, die Charaktere sind herzlich und liebt gezeichnet, wie aus einem Bilderbuch.
    Und manchmal, wenn etwas schimmes passiert, klatsch der Zeichner
    etwas Abstraktes in die Landschaft oder lässt skurille Effekte einfließen, die ganz viel Fantasie in sich haben. Egal wie er es macht, der Zeichenstil ist einfach sehr schön anzusehen.
    Der Anime zeigt uns auch wie wichtig Menschenrechte sind. Er zeigt uns auch die Schattenseiten von absoluter Kontrolle und Unterdrückung und wieso es falsch ist,
    wenn man DIE WAHRHEIT verschleiert und versteckt.

    Der Punkt der mir wirklich gefallen hat in Shinsekai yori, ist dieses Skrupellose und Schreckliche in der neuen Gesellschaft der Menschen.
    Die Welt wurde komplett umkrempelt und man hat eine neue Zivilation aufgebaut mit neuen Regeln und Lebensweisen.
    Jedoch haben sie alte Werte von Moral und Ethik weggelassen, die für uns selbstverständlich sind (z.B werden Leute dort ihre Erinnerungen einfach weggenommen und
    alles Schreckliche ist einfach so nie passiert?????). Mit diesen neuen Werten wird diese Gesellschaft schöngeredet, aber im Hintergrund ist diese Gesellschaft zum Scheitern verurteilt,
    doch die Leute werden geblendet und manipuliert von den Menschen, die es immer wieder gibt,
    egal in welcher Zeit und egal in welcher Welt wir uns befinden, denn es gibt immer diese Art von Menschen.

    Extra-Warnung: Einer der Folgen ist ziemlich eklig, also nicht eklig in Form von blut, sondern einfach nur der totale Mindblow XD, ich will es euch nicht sagen, ich will euch den Schock gönnen! XDDD
    Das ist auch der Grund, wieso viele den Anime gedroppt haben und wieso der Anime schlechter abgeschnitten hat, als gedacht (er ist Platz 130, was ich für völlig falsch halte). Jedenfalls, tut euch den Anime einfach an, ihr werdet begeistert sein, wenn ihr etwas ganz neues sehen wollt und eine Zuneigung für eine düstere Story mit einer wunderschönen Zeichnung habt
  7. KokosnussKopf
    KokosnussKopf
    Sword Art Online



    Lange ist's her, aber jetzt ist es wieder so weit!
    Viele haben wohl schon Sword Art Online gesehen und viele waren zudem sehr beeindruckt über die Serie. Tatsächlich ist die Serie in kürzester Zeit sehr erfolgreich geworden, und allein wenn man schon im Inet ein wenig recherchiert findet man unzählige von positiven Comments. Sword Art Online wird auch durch "SAO" abgekürzt.

    Nun, die Anime Sword Art Online basiert auf die Light Novels und ist vom selben Autor verfasst, der auch Accel World geschrieben hat. Die Light Novels sind schon seit 2009 April am Start und werden vom Autor Reki Kawahara weiter geschrieben. Die Anime erschien erstmals im Juli 2012 und wurde im Dezember 2012 mit 25 Episoden und einem offenen Ende abgeschlossen. Es wird auch eine Manga zu SAO geschrieben, die allerdings noch nicht so weit ist wie die Animefassung.
    SAO basiert hauptsächlich auf Action, Fantasy, Science Fiction, Drama und Romantik und richtet sich auf beide Geschlechter.

    Die Geschichte hat sein Platz wiedermal in Japan und verschiedene alternative Welten die durch Gedankensimulation von einem Gerät das wie ein Helm am Kopf angesetzt wird simuliert wird und dreht sich, wie auch Accel World, im Bereich "Gaming". Gaming hört sich natürlich wieder spaßig an, um genau zu sein handelt es sich dabei sogar um Fantasy MMORPGs, aber diese sich mehr als "Zukunftstechnologie" haltende Idee wird im Verlauf der Story dann trotzdem zum Ernstfall, wo es schließlich um Leben und Tod geht. So ist die Realität mit in diesem Spiel gebunden.
    Im Mittelpunkt dieser Geschichte stehen unsere beiden Hauptcharaktere Asuna und Kirito und jede menge Kriegsgeschrei, was nebenbei bemerkt die Kultur der Japaner widerspiegelt ;D
    Das Verhalten und die Charakter von Asuna und Kirito wurde sehr gut umgesetzt und im Verlauf der Geschichte wird man immer mehr mit den beiden konfrontiert. Zudem gibt es auch weitere Charaktere zu denen gewisse Beziehungen - von Freund bis Feind - aufgebaut werden, die dann auch wichtige Rollen übernehmen und auch diese wurden richtig gut umgesetzt.
    Die MMORPG Welten sind mit viel Leidenschaft und Fantasie gezeichnet. Die Atmosphäre bietet eine gigantische Welt und ist zum Thema perfekt angepasst, so auch die Musik ist erste Klasse. Zu den japanischen Sprechern brauche ich nicht viel schreiben, einfach nur eine Super 1+++

    Sword Art Online ist im Prinzip ein kompletter Film wenn man alle 25 Episoden in eine verschmelzen könnte. Mit jeder Episode wird die Spannung die nächste anzusehen mit vielen überraschenden Effekten und Themen gefördert. Man kann quasi schwer vorhersagen was in der nächsten Folge geschehen wird. So auch, wirkt die Geschichte durchaus sehr fesselnd.
    SAO hat auch Eigenschaften die dem Zuschauer Gefühle, Tragödien und Lehren übermittelt.


    Fazit:
    Wie immer ist jede Anime letztlich Geschmackssache, aber Sword Art Online zieht trotzdem bei vielen Zuschauern sehr positiv. Im Grunde genommen dreht sich die Serie, meiner Meinung nach, viel mehr um eine Romanze, weshalb die Action eher als Einleitung dient. Für ein wenig Romanze sollte man aber in einer Anime nichts gegen stellen, denn diese ist bei SAO sehr gut umgesetzt worden. Die Atmosphäre ist überragend gestaltet und die Musik ausgezeichnet zum Geschehen eingeführt. Die Geschichte ist einfach super interessant und fesselt!


    Meine Bewertungen:

    Allgemein: 10/10
    Story: 10/10
    Fesselt: 10/10
    Komödie/Humor: 8,0/10
    Zeichnung: 9,5/10

  8. N. Wolvenheart
    N. Wolvenheart
    Hört sich beides sehr gut an und werde ich mir sicher auch beides anschauen :-)

    Leider bin ich in den letzten Monaten fast gar nicht mehr zum Anime schauen gekommen - da ja höchstwahrscheinlich Ende des Jahres die PS4 auf den Markt kommt, will ich den Spielestappel für die PS3, der sich in den letzten Jahren angesammelt hat, endlich mal durchzocken Dadurch bleibt wenig Zeit für Anime übrig
  9. KokosnussKopf
    KokosnussKopf
    Steins;Gate



    Auf geht's mit dem nächsten Titel: Steins;Gate
    Um den Stil meiner Reviews einzuhalten, habe ich zunächst etwa eine Stunde gebraucht um das Bildchen über dieses Sätzchen transparent zu gestalten. Tja, Photoshop halt >_> aber nichtsdestotrotz, für Steins;Gate lohnt sich dieser Aufwand
    Ich habe mich selber nicht direkt drüber informiert, aber soweit ich bereits informiert bin, handelt es sich bei Steins;Gate hauptsächlich um ein Videospiel, oder eher um ein visual novel. Zudem gibt es auch zahlreiche Mangafassungen, die mit immer verschiedenen Autoren verfasst sind, aber da möchte ich nicht weiter eingehen. Mit meinem Review beziehe ich mich komplett nur auf die Anime Serie.

    Die Anime Steins;Gate startete erstmals in April 2011 und endete im selben Jahr noch am September. Die Serie fasst 24 Episoden zusammen und eine OVA, wobei aber die OVA eher als die 25te Episode weiterleitet, weil es sich dabei um eine "kurze" Fortsetzung handelt. Zusätzlich dazu ist noch ein Film im April 2013 veröffentlicht worden. Ich weiß aber nicht ob der Film nun eine Zusammensetzung der Serie darstellt oder eine Fortsetzung, die Trailer zumindest, waren nicht gerade überzeugend.
    Steins;Gate basiert hauptsächlich auf Thriller, Mystery, Science Fiction, Drama und Romantik.

    Unser Standort ist wie üblich Japan. Bei dieser Geschichte geht es mehr um Pseudowissenschaft in Richtung Gegenwart-, Vergangenheit- und Zukunftsmanipulation. Wir könnten quasi auch Zeitreisen dazu sagen, wobei aber diese nicht direkt als solches zu verstehen ist wie man bspw. von diversen Hollywood Filmen oder Serien kennt (z.B. Star Trek), es hat seine Präsenz eher durchgehend in der Gegenwart, im Sinne von die aktuelle Zeit in der sich die Serie abspielt. Stattdessen wird die Vergangenheit manipuliert, sodass sich Zukunft und Gegenwart ändern. Witzig bei der Sache ist vor allem auch, die Art und Weise wie das bewältigt wird. Wer glaubt es geht hierbei um eine riesige typische Zeitmaschine & BlaBlaBla, hat sich da aber gewaltig getäuscht, denn da wurde eine völlig neue Idee verformt, die es so noch nie gegeben hat ;D
    Das ist quasi auch Hauptthema, welche von einer kleinen Gruppe Wissenschaftler geleitet wird, oder zumindest von einigen die wirklich Wissenschaftler sind, weshalb wir jetzt zu unseren Hauptcharakteren kommen.
    Der Hauptcharakter um dem sich eigentlich alles dreht ist wohl unser Wissenschaftler Rintarou Okabe, welcher, soweit ich mich noch erinnern kann, der einzige Charakter ist, zudem es keine konkrete Eingliederung seiner Rolle gibt. Dafür allerdings lernt man ihn im Lauf der Serie richtig kennen. So auch alle anderen Charaktere wurden mit viel Leidenschaft in ihre Rollen übertragen. Es wird intensiv in die Vorgeschichten und aktuelle Situation der Hauptcharaktere eingegangen, was sehr überraschend und zuvorkommend wirkt - es wird kein Detail ausgelassen. Die Serie abgeschlossen, wird man quasi jeden einzelnen Charakter sehr gut kennengelernt haben.
    Von der Atmosphäre her wirkt die Anime sehr trüb und einsam, allein schon vom Farbstil der Zeichnung her wird man das merken, aber das trifft die Story auch perfekt zu und erhöht zudem den Anreiz vom Thema an sich.

    Das was Steins;Gate sehr besonders macht ist, das es den Genre "Thriller" beifügt. Was man unter Thriller versteht, genau so wirkt die Serie größtenteils auch. Aussichtslose Situationen sind absolut keine Seltenheit, während den Episoden steht der Zuschauer unter permanenten Nervenkitzel. So ist der fesselnde Faktor auch in Steins;Gate sehr effektiv durchgesetzt worden.
    Sehr positiv sind auch die Dialoge anzumerken, welche in die düstere Atmosphäre so gut angepasst sind, das die witzigen Dialoge einfach nur richtig gut zu genießen sind. Gute Subs sollte man hier daher auf jeden Fall haben, sucht euch eure Fansubs also weise aus.


    Fazit:
    Steins;Gate verhält sich mehr oder weniger als eine düstere Art und Weise von Thriller und wird in perfekter Kombination mit lustigen Dialogen abgerundet. Wenn man die Pseudowissenschaft so hinnimmt wie sie in Steins;Gate ist, so wird die Anime die meisten Zuschauer mehr als zufriedenstellen. Die Zeichnung ist erste Klasse und die Musik ebenso. Man wird die Hauptcharaktere überwiegend sehr gut leiden können. Zudem wird man auf einige Tatsachen selber drauf kommen und herausfinden, ohne das es konkret in der Serie gesagt wird, so hat man nebenbei auch Denkaufgaben.
    Steins;Gate gehört einfach zu den Serien, die von der Wertung nur zu recht sehr positiv abschlagen. Daher ist auch dieser Titel meiner Meinung nach es wert, die Volle Wertung zu erhalten.


    Meine Bewertungen:

    Allgemein: 10/10
    Story: 10/10
    Fesselt: 10/10
    Komödie/Humor: 10/10
    Zeichnung: 9,5/10



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