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  1. Ice Golem Dragondreams
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    Demetira De Naar und ein Einblick in Ashmaras Familie



    „Demetira, zum Henker noch mal“, brüllte meine Mutter vom Hof ins Haus herein. „Ich habe dir doch schon hundert Mal gesagt du sollst Naar nicht alleine im Wald jagen lassen! Er ist völlig verdreckt und hat sich eine tiefe Wunde zugezogen. Komm sofort hierher und kümmere dich um ihn. Naar ist dein Schützling und du solltest ihn stets im Auge behalten. Das ist doch nicht so schwer.“

    Eiligst klappte ich das Buch der dunklen Flüche zu, und versteckte es unter meinem Bett. Meine Mutter regte sich noch viel mehr über das Studieren solcher Blutbücher auf, als wenn ich ihren geliebten Naar nicht „standesgemäß“ behandelte.

    Sie meint, kein Mensch sollte sich anmaßen, über die Kräfte des Bösen herrschen zu können. Sie erwartete von mir, dass ich die Familientradition weiterführte, und wie schon mein Großvater und meine Eltern an meinem 16. Jahrestag zur Ausbildung als Waldläuferin ins Kloster eintrete.

    Das fehlte mir gerade noch! Im schlimmsten Fall würde ich meine Mutter als Ausbilderin bekommen und das konnte ich nun gar nicht gebrauchen. Aber hier war das letzte Wort auch noch nicht gesprochen. Schon seit einiger Zeit versuchte ich meinen Vater auf meine Seite zu ziehen um die Ausbildung zur Nekromantie erlernen zu dürfen.

    Die Macht über untote Diener zu haben, und das Wissen mächtiger Flüche und Blutmagie faszinierte mich ungeheuer. Wie meine Mutter, war ich eher klein und zierlich gewachsen und würde somit eine eher mittelmäßige Kriegerin abgeben. Und Waldläuferin kam nun gar nicht für mich in Frage. Diese Vorliebe schien ich wohl nicht von meinen Eltern geerbt zu haben.

    Als ich zur Tür raus kam, kniete meine Mutter bereits neben dem Tiger Naar und inspizierte seine Wunde genau. Sie warf mir einen sehr enttäuschten Blick zu und sagte mit eisiger Stimme. „ Bring mir sofort einen sauberen Tuchballen, etwas Distelöl zur Gerinnung und die Tai Lingsalbe zur Wundlinderung.“

    Mit gesenkten Schultern lief ich zurück ins Haus und tat wie mir aufgetragen. Ich mochte es gar nicht, wenn sie mich so ansah. Es gab mir immer das Gefühl versagt zu haben. Großmutter Laodre sah von ihrem Webstuhl zu mir auf, und warf mir einen aufmunterten und verständnisvollen Blick zu.

    Früher war sie die erste königliche Lagerverwalterin des Außenpostens Tsumei, nahe des Kloster gewesen, wo ich größtenteils unter ihrer Aufsicht herangewachsen bin. Mutter stand damals noch im Dienste des Königs und war sehr oft auf Reisen.

    Erst als es Großmutter nicht mehr so gut ging, zogen wir ins Dorf Kaitan und Mutter übernahm einen der Ausbildungsposten im Kloster. Von meiner Großmutter habe ich mein rabenschwarzes Haar und den hellen, ebenmäßigen Teint geerbt.

    Sie muß in der Jugend eine Schönheit gewesen sein, als mein Großvater sie damals kennenlernte. Sie sagt immer zu mir, würde er noch leben, er würde mich wie ein kostbaren Schatz hüten, so wunderschön wäre ich. Ich denke jedoch, Großmutter neigt ein wenig zur Übertreibung weil sie mich einfach so gerne hat.

    Sie überhäuft mich seit meiner Geburt mit Liebe und ihrer Wertschätzung. Mein Großvater Thiran ist leider schon lange vor meiner Geburt verstorben. Mutter spricht nur selten über ihn. Ich wünschte ich hätte ihn kennengelernt.

    Schon unzählige Male erzählte mir meine Großmutter Geschichten über ihn. Immer wenn sie über ihn spricht dann leuchten ihre Augen und sie strahlt eine derartige Kraft und jugendliche Stärke aus, dass man nicht glauben würde sie wäre schon über 55 Winter alt. Am liebsten lasse ich mir von ihrer ersten Begegnung erzählen.




    Meine Großmutter Laodre war damals als königliche Lagerverwalterin zu dem neuen Außenposten Tsumei berufen worden. Mein Großvater Thiran sollte wieder einige Aufträge überprüfen und die Lagerbestände des Königs in Tsumei begutachten.

    Da der Außenposten erst seit kurzem bestand, ging es drunter und drüber als er dort ankam. Viele Kisten standen ungeöffnet herum, es gab kein genaues Lagerverzeichnis und dringend benötigte Heilmittel waren nicht vorhanden.

    Mein Großvater platzte fast vor Wut über solch ein Chaos und lief laut fluchend im Außenposten herum. „Bei dem Ärger aller guten Götter, was ist denn das hier für eine Unordnung. Man bringe mich sofort zum ersten Lagerverwalter! Dem muss ich wohl mal etwas Disziplin beibringen. Dem König würde das hier bestimmt nicht gefallen!“

    Laodre, meine Großmutter überprüfte gerade die Nahrungsvorräte im Verpflegungszelt. „Noch so ein aufgeblasener Wichtigtuer,“ dachte sie bei sich, als sie das Gebrüll meines Großvaters vernahm. Sie streifte ihren Leinenrock zurecht und bewegte sich sehr verärgert in Richtung dieser lauten Stimme.

    Seit dem frühen Morgen schuftete sie hier fast alleine, um einen besseren Überblick der vorrätigen Ressourcen zu bekommen. Eine Kiste nach der anderen wurde von ihr persönlich inspiziert, und alles genau verzeichnet. Durch die Anstrengung und Eile mit der sie arbeitete, war keine Zeit geblieben sich auch noch um ihr Äußeres zu sorgen.

    Einige Strähnen hatten sich aus ihrem langen, geflochtenen Zopf aus tiefschwarzem Haar gelöst und umrandeten ihr von der Anstrengung leicht gerötetes und teilweise mit schwarzer Tinte verschmiertes Gesicht. Man konnte trotz allem ihren elfenbeinfarbenen Teint und die makellos geschwungenen Gesichtszüge erkennen.

    Schon hatte Laodre den „Brüller“ entdeckt und schritt energischen Fußes auf ihn zu. Thiran sah sie nicht kommen, und erst als sie ihn von hinten an die Schulter tupfte und mit einem, „Seid gegrüßt, mein Herr. Ich nehme an ihr seid Sir Thiran, der königliche Gesandte“ ansprach, drehte er sich um und blickte Laodre mit deutlich überraschter Miene an.

    Sie streckte ihm die Hand zum Gruße entgegen, und fuhr unbeirrt fort. „Ich nehme an ihr seid durstig und hungrig von der langen Reise. Folgt mir bitte ins Verpflegungszelt, dort können wir alles weitere besprechen.“

    Erst jetzt bemerkte Thiran die zum Gruß gestreckte Hand und drückte sie zaghaft. Er starrte meine Großmutter unverhohlen an und brachte nichts weiter heraus als „Lady, ihr habt da etwas schwarze Tinte in eurem Gesicht“ und hielt weiterhin ihre Hand fest.

    Laodre war von Thirans Reaktion etwas verwirrt und empfand sie auch als anmaßend und ging sofort auf Angriff über. Sie entzog ihm schnell wieder ihre Hand. „Sir! Natürlich habe ich Tinte im Gesicht. Seit dem frühem Morgen bearbeite ich das Lagerverzeichnis und schleppe eine Kiste nach der anderen. Die drei Ordnungshelfer welche mir zugesagt wurden, sind bis jetzt nicht eingetroffen und niemand weiß wo sie verblieben sind. Einige Purpurschädel haben Splittergruppen gebildet und wenden sich nun gegen den König. Der Heilmitteltransport wurde heute morgen überfallen und nur Sir Gerin und zwei seiner Gefolgsleute konnten entkommen. Sie liegen schwer verletzt im Lazarett und ich weiß nicht ob sie diese Nacht überleben werden. Ich habe nur zwei Hände und gebe hier mein Bestes. Ihr habt nicht anderes zu tun, als hier herum zu brüllen ohne die Umstände zu kennen und mich auch noch unverschämt anzusprechen. Ich hatte nun wirklich keine Zeit auch noch ein Bad zu nehmen, um euch standesgemäß zu empfangen!“

    Laodre war nun richtig wütend und ihre grauen Augen blitzten Thiran angriffslustig an. „Und nennt mich nicht Lady, Sir Thiran. Ich bin Verwalterin Laodre und Disziplin ist eines meiner obersten Gebote. Was genau wollt ihr mir denn nun darüber noch beibringen?“

    Thiran starrte Laodre jetzt völlig verzückt an. Ein Lächeln spielte um seine Lippen und seine Gedanken kreisten wild umher. „Sie ist einfach zauberhaft! Was für eine Energie und diese leuchtenden Augen. Ihr seidiges Haar glänzt trotz des Staubes und selbst mit der Tinte im Gesicht sieht sie atemberaubend schön aus.“

    Gerade noch rechtzeitig bemerkte er wie sich Laodres Miene zusehends verfinsterte und mahnte sich selbst zur Ordnung. Er trat einen Schritt zurück, verbeugte sich elegant und richtete dann seinen Blick wieder zu Laodre. „Lady, verzeiht mir, ich meine Verwalterin Laodre, ich entschuldige mich in aller Form für mein mehr als unangebrachtes Auftreten. Es ist mir eine Ehre ihre Bekanntschaft zu machen.“

    Zur Bestätigung seiner Worte streckte er Laodre noch einmal seine Hand entgegen, welche sie leicht zögerlich mit einem kurzen Druck und Nicken erwiderte. „Ich bin auf direktem Wege von Kaineng hierher gereist und eure mißliche Lage hier war mir nicht bekannt. Man sagte mir, der Außenposten sei so gut wie bereit die Truppen zu versorgen und ich sollte nur noch die letzte Begutachtung vornehmen. Verzeiht einem törichten Jungspund wie mir, dass ich Euch nicht standesgemäß behandelt habe.“

    Laodre hatte sich nun wieder ein wenig gefangen und setzte ein kaum merkbares Lächeln auf. „Nun denn, Sir Thiran,“ „Bitte Verwalterin Laodre“, unterbrach sie mein Großvater, „Nennt mich nur Thiran, ich bitte darum.“ „Nun gut Thiran, vielleicht haben wir beide etwas übertrieben regiert. Folgt mir nun bitte ins Zelt. Ich werde euch zuerst etwas Wein und Brot bringen, danach können wir die Lage besprechen.“

    Thiran schenkte Laodre nun sein schönstes Lächeln und folgte ihr mit den Worten. „Ich danke euch vielmals, werte Verwalterin Loadre. Speis und Trank werden mir gut tun und mir neue Kräfte schenken, um euch hier ein wenig zu unterstützen, wenn ihr es gestattet.“




    „Demetira, was bitte dauert denn da so lange? Naar blutet sehr stark. Beeil dich doch!“ Die hysterische Stimme meiner Mutter riß mich aus meinen Tagträumen. Manchmal denke ich wirklich , dass meine Mutter ihre Tiere mehr liebt als mich.

    Und Naar, dieses verhätschelte Tigerbaby mochte mich ja ohnehin nicht. Warum sollte ich mich um ihn kümmern. Er schmiegt sich immer nur um die Beine meiner Mutter und selten gehorcht er meinen Befehlen. Er ist gerade erst ein Jahr alt geworden, und das stärkste Jungtier aus dem dritten Wurf unserer Züchtung.

    Seine Mutter ist Akine, die Schneetigerin meines Vaters Jokandrelan De Naar, und sein Vater ist natürlich Oon, der Tiergefährte meiner ach so hochtrabenden Mutter Ashmara. Ich wollte nie einen Tierschützling haben, doch meine Eltern meinten an meinem 14. Jahrestag, dass es nun dafür Zeit wäre.

    Ausnahmsweise waren sie hier Beide mal gleicher Meinung und unerbittlich. Mein Vater konnte mir normalerweise keinen Wunsch abschlagen, aber bei dieser Entscheidung stand er felsenfest hinter meiner Mutter. Also fügte ich mich und zog dieses sabbernde Wollknäuel hoch.

    Ich gab ihm dem Namen Naar, als Zeichen meiner Hochachtung für meinen Vater. Wie wohl jede Tochter liebte ich meinen Vater abgöttisch. Er war zwar viel im Auftrage des Königs unterwegs und manchmal monatelang nicht zu Hause, doch wenn er hier war, dann verbrachten wir viel Zeit miteinander.

    Von ihm bekam ich die Geborgenheit und Sicherheit, die mich meine Mutter nur selten spüren ließ. Ich wußte sie liebte mich, dennoch fiel es ihr offenbar nicht leicht, mir dies auch zu zeigen. Fast täglich lagen wir uns wegen Kleinigkeiten in den Haaren und redeten aneinander vorbei.

    Wenn ich mich darüber bei meinem Vater beschwerte, meinte er nur lächelnd. „Nun kannst du mal sehen, wie es mir ständig geht. Schon an dem Tag, an dem ich deine Mutter zum ersten Mal sah, hatten wir unseren ersten Streit. Sie ist nun mal äußerst stur und läßt nur selten eine andere Meinung gelten, und ich bekomme das heute noch zu spüren. Aber sie hat ein gutes und tief bewegtes Herz. Sie liebt dich mehr als ihr eigenes Leben, glaube mir Demetira mein Liebes, und würde alles für dich tun. Trotz eurer Unstimmigkeiten wird sie immer für dich da sein. Komme da was wolle, vergiss das nie mein Kind.“
  2. Ice Golem Dragondreams
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    Ein kleiner Blick auf Siymai Dragondreams


    „Siymai, kommst du bitte in den Kirschgarten und hilfst mir beim pflücken der Früchte! Die roten, reifen verderben sonst und der Abt nascht sie doch so gerne.“ Die Stimme der ehrwürdigen Ordensmutter riß mich aus meinen Tagträumen. Wenn ich das schon höre! Früchte pflücken! Das ist doch Frauenarbeit, und ich bin eine Kriegerin. Zumindestens werde ich das nach meiner Ausbildung sein. Ich haßte es, wenn ich den Garten umgraben sollte oder kochen oder die gute Stube der Ordensmutter säubern mußte, aber ich sollte nicht undankbar sein. Denn immerhin hatte sie mich in all den Jahren niemals ungerecht oder lieblos behandelt. Obwohl ich nicht ihre leibliche Tochter war, sorgte sie stets für mich wie eine liebende Mutter. Ich erfuhr im Alter von 12 Wintern, dass Jalame, nicht meine richtige Mutter war. Der Abt fand mich als Baby auf den Treppen vor dem Kloster und da er nun gar nichts mit mir anzufangen wußte, bat er Jalame die oberste Ordensschwester des Klosters um Hilfe. Da Jalame ohnehin niemals eigene Kinder haben würde, freute sie sich über dieses überraschende Geschenk der Götter.

    Schon bald stellte sich heraus, dass ich ein wenig anders als die meisten Mädchen war. Schon in jungen Jahren war ich besonders groß gewachsen und hatte für ein Mädchen erstaunlich viel Kraft. Auch konnte ich mich der Anziehungskraft scharfer Waffen nicht entziehen, sobald ich groß genug war ein Schwert zu halten. Täglich beobachtete ich die Ausbildungsgruppen, welche im Kloster trainierten. Schon im zarten Alter von 7 Wintern war mir klar, dass ich unbedingt auch Kämpferin werden wollte. Jalame wollte davon gar nichts wissen. Sie ängstigt sich zu Tode, wenn die jungen Rekruten ihre Kämpfe austrugen und betete immer, dass niemand dabei zu Schaden kommen würde.

    Ich konnte mit ihr nicht einmal darüber sprechen, schon geriet sie in Panik und murmelte etwas wie: „Zu viele Gefahren für ein Mädchen in dieser Welt da draußen. Such dir einen starken Mann der dich beschützt und dir Blumen schenkt.“ Einen Mann, wenn ich das schon höre. Lästiges Unkraut, welches man am besten gleich ungespitzt in den Boden rammt. Mit denen konnte ich nun gar nichts anfangen, außer sie zu verprügeln oder ihnen böse Streiche zu spielen. Am Ende des 14 Winters sprach ich mit Farem, dem Abt des Klosters. Ich bat ihn inständig um Erlaubnis sobald wie möglich zur Ausbildung aufgenommen zu werden. Er meinte, er müsse sich mit Jalame beraten und gebe mir dann Bescheid.

    Ich weiß nicht wie viele Monde vergingen ehe ich endlich zum Abt gerufen wurde. Nur dass es eine unerträgliche Zeit für mich war, in der ich des Öfteren meine mißmutige Stimmung an Jalame ausließ. Was mir jetzt im Nachhinein furchtbar leid tut, doch für mich war es nun mal das Wichtigste eine Kriegerin zu werden und im Dienste des Kaisers zu stehen. An besagtem Tag stand ich mit gemischten Gefühlen vor Farem und betete zu den Göttern, dass seine Worte meinen Wünschen entsprechen würden. Farem räusperte sich und bat mich Platz zu nehmen.

    Ich wurde immer unruhiger und deutete das gleich als schlechtes Zeichen. So nahm ich angespannt bis auf meinen letzten Muskel Platz und blickte erwartungsvoll in Farem´s Augen. „Siymai, dies war keine leichte Entscheidung und du sollst wissen, dass du es hauptsächlich Jalame zu verdanken hast, dass du nach deinen 16 Winter zur Ausbildung ins Kloster aufgenommen wirst.“ Alles was danach kam rauschte nur mehr an mir vorbei. Mein Herz schlug mir bis zum Hals. Ich würde eine Kriegerin werden! Man hatte mich aufgenommen. Ich konnte es gar nicht glauben. Meine Gedanken überschlugen sich und ich mußte mich wirklich zusammen reißen um nicht laut brüllend in die Luft zu springen. Langsam drang wieder Farem´s Stimme an mein Ohr. „... und obwohl keiner deine Herkunft oder deinen Stand kennt, hat das Kloster deiner Aufnahme zugestimmt. Dank Jalame, die deine Ausbildung größtenteils unterstützen wird. Um die restlichen Ressourcen wird sich das Kloster kümmern, denn als wir dich damals aufnahmen, gingen wir eine Verpflichtung ein, die wir nun nicht einfach wieder abgeben können. Du bist besonders stark für eine Frau Siymai, jedoch wird dein sturer Kopf dir bei deiner Ausbildung eventuell hinderlich sein. Wenn Jalame dir also einen Rat gibt, dann beherzige ihn auch. Du bist wie eine Tochter für sie, und sie würde alles für dich tun.“

    Ich wurde immer kleiner auf meinem Stuhl und mußte mich anstrengen, meine aufsteigenden Tränen hinunter zu schlucken. Wie garstig war ich doch zu Jalame gewesen in letzter Zeit. Derweil war sie diejenige, die sich am Meisten dafür eingesetzt hatte, dass ich nun doch meinen Traum erfüllen konnte. Ich schwor mir in dieser Sekunde, niemals wieder ein böses Wort ihr gegenüber fallen zu lassen, und sie jeden Tag in meine Gebete einzuschließen. „Siymai, hörst du mir noch zu“, drang wieder Farem´s Stimme an mein Ohr. „Natürlich ehrenwerter Abt, verzeiht mir ich war nur kurz in Gedanken.“ „Gut Siymai, dann lauf nun schnell zu Jalame und berichte ihr von der Entscheidung des Klosters.“

    Niemals zuvor hatten mich meine Beine leichter und schneller getragen als jetzt. Wie ein Wirbelsturm fegte ich durchs Kloster zu der Kammer von Jalame. Ungestüm öffnete ich die Tür und rannte lächelnd ins Zimmer. Jalame saß am Abendtisch und rührte ein Kuchenteig. Sie erschrak ein wenig und drehte sich abrupt um. Noch bevor ich etwas sagen konnte sah ich ihr Lächeln und schon stand sie auf und breitete ihre Arme aus. „Siymai meine Tochter, ich freue mich so für dich. Ich danke den Göttern, dass sie dich zu mir geschickt haben und nun auch meine Bitten erhört haben.“ Tränen standen ihr in den Augen, und auch ich war sehr bewegt. Ich lief ihr in die Arme und drückte sie fest an mich, damit sie meine Tränen nicht sehen konnte.

    Seit Beginn des letzten Frühlings stand ich nun endlich in Ausbildung und nutzte jede freie Stunde um das Übungsdojo aufzusuchen und mich mit anderen Kriegern zu messen. Diese zusätzlichen Trainingseinheiten ließen mich gut voran kommen und mein Ausbilder war mehr als zufrieden mit mir. Das erfüllte mich mit unermeßlichem Stolz. Der Sommer war ins Land gezogen und im Kloster herrschte reges Treiben. Der Handel florierte und viele fremde Kaufleute und Besucher von weit entlegenen Ländern tummelten sich auf dem Handelstrakt des Kloster. Für mich waren deren Waren unerschwinglich. Jedoch stöberte ich gerne an ihren Ständen herum, um einige fremdartige Waffen und Rüstungen zu bestaunen.

    Eines Morgens als ich über den noch menschenleeren Klostersammelplatz zum Dojo gehen wollte, entdeckte ich einen fremd aussehenden Mann mit etwas eigenartiger Kleidung. Er saß auf den Stufen zum Dojo und schien dort auf den Sonnenaufgang zu warten. Er sah mich nicht kommen, da er ständig in den Himmel blickte. So musterte ich ihn kurz und überlegte ihn eventuell zu einem Duell zu fordern.

    Er trug so eine Art weißes, kurzes Kleid mit Goldrändern, welches an den Hüften von einem glänzenden Gürtel geschmückt wurde. Dazu weiße, hohe Stiefel, die ebenfalls ein Goldmuster aufwiesen und bis zum Knie gingen. Seine Stirn war mit einem goldenen Dreieck tätowiert und neben ihm lag eine lange Speerwaffe. Diese Art Speer war mir nicht bekannt. Ich vermutete, dass er ein Reisender war. Nun gut, dachte ich bei mir. Andere Länder, andere Sitten. Er mag zwar wie eine Frau gekleidet sein, jedoch schien er sehr kräftige Muskeln zu haben. Und auch wenn er jetzt saß, konnte ich schon erkennen, daß er mich um mindestens einen Kopf überragen würde. Ein würdiger Gegner dachte ich mir.

    Er schien meine Anwesenheit nun gespürt zu haben und blickte in meine Richtung. Ich griff sofort an den Knauf meines Schwertes und sah ihn herausfordernd an. Das schien ihn zu amüsieren, denn ich bemerkte sehr wohl, das über sein Gesicht huschende Lächeln. Langsam griff er nach seinem Speer und stand auf. Er war sogar noch größer als ich geschätzt hatte. Und trotz seiner eher weiblichen Kleidung sah er sehr respekteinflößend aus. Er machte einige Schritte auf mich zu und begrüßte mich in einem etwas fremdartig klingendem Dialekt.

    „Edle, schöne Kriegerin, ihr seid dem Sonnenaufgang wohl zuvor gekommen und erhellt diesen noch dunklen Tag. Seid begrüßt! Ich bin Smaerd Nogard und komme aus dem fernen Elona. Erlaubt mir, nach eurem werten Namen zu fragen.“ Seine meerblauen Augen funkelten mich interessiert an. Seine Haut schien viel sonnengebräunter zu sein als meine. Ich vermutete, dass er mit dem Schiff angekommen war, welches gestern am späten Abend unten am Hafen angelegt hatte. Ich war mir nicht ganz sicher, wie ich seine Worte zu deuten hatte, denn ich verstand den Sinn nicht wirklich ganz. Doch seinem offenen Lächeln und dem freundlichen Gesicht zu entnehmen, war es wohl keine Beleidigung gewesen.

    Also nickte ich ihm höflich zu und streckte ihm meine Hand zum Gruß entgegen. „Ich bin Siymai Dragondreams, Auszubildende hier im Kloster Shing Jea.“ Er nahm etwas zögerlich meine Hand und drückte sie kurz. Offenbar war ihm dieser Brauch des Grußes nicht geläufig. Dann neigte er seinen Kopf ganz kurz gen Boden und machte eine äußert elegante Handbewegung. Da ich annahm dies sei der Brauch in seinem Land tat ich ihm gleich. Ich erntete einen entsetzen Gesichtsausdruck, und bevor ich mich noch fragen konnte, was ich denn nun falsch gemacht hatte, sprudelte es schon aus ihm heraus.

    „Ich bitte euch, Siymai Dragondreams, ihr beschämt mich! Nur ein Mann hat sich vor einer Frau zu verneigen. Mit eurem Nicken habt ihr mir schon genug der Ehre zuteil werden lassen.“ Hitze stieg in mir auf und ich schämte mich, derart unwissend zu sein. Verlegen sah ich zu Boden und war mir sicher, dass mein Gesicht hochrot war. Nach einem kurzen betretenen Schweigen ergriff Smaerd wieder das Wort. „Das ist doch kein Grund ehrenwerte Siymai mir den Blick in euer anmutiges Gesicht zu verwehren. Woher solltet ihr auch die Sitten und Gebräuche meines Landes kennen. Verzeiht mir, wenn ich euch in Verlegenheit gebracht habe. Keine Schuld dafür lastet auf euren Schultern.“

    Seine Sprache war sehr ungewöhnlich, doch der sanfte und beruhigende Ton seiner Stimme ließ mich wieder aufsehen. Er blickte mich geradezu entschuldigend an und wartete offensichtlich auf eine Antwort meinerseits. „Ich, also ich danke euch für das Verständnis, dass ihr mir entgegen bringt Smaerd. Vielleicht sollten wir mit etwas einfacherem beginnen, als unseren unterschiedlichen Sitten, Gebräuchen und der Sprache. Es wäre mir eine Ehre wenn ihr mich zum Dojo begleiten würdet und wir dort ein wenig, unsere sichtlich verschiedenen Kampftechniken vergleichen könnten.“ Ich konnte selbst kaum glauben, dass ich den Mut aufbrachte einen so starken und vor allem fremden Krieger zum Duell zu fordern.

    Seinem überraschten und zugleich erfreuten Gesichtsausdruck entnahm ich jedoch, dass dies wohl eine gute Entscheidung war. „ Ihr ehrt mich ein zweites Mal Siymai! Ich folge euch gerne zum Dojo. Ich bin an eurer Kampftechnik sehr interessiert. Ihr führt ein besonders schönes Schwert und ich bin mir sicher, ihr versteht auch damit umzugehen.“ Hah, dachte ich mir. Das war der erste Mal, dass ich alles verstanden hatte, was er sagte. Siegessicher hob ich mein Schwert gen Himmel und rief übermütig. „Dann los, Smaerd, Krieger einer fremden Welt. Lass uns die Klingen kreuzen.“ Und schon rannte ich die Treppen zum Dojo hinauf.
  3. Ice Golem Dragondreams
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    04.2007
    ASHMARAS Geschichte


    Mein Name ist Ashmara und ich wurde vor vielen Monden in Tsumei, einem Außenposten in der Nähe des Klosters Shing Jea als Tochter von Laodre und Thiran S. geboren. Meine Mutter Laodre ist dort königliche Lagerverwalterin und mein Vater Thiran stand viele Jahre im Dienste des Königs. Von Kindesbeinen an wollte ich in die Fußstapfen meines Vaters, einem großartigen und sehr geschätzten Waldläufer treten. Schon sehr jung begann ich den Umgang mit Tieren zu üben und versuchte mir selbst einen Begleiter zu zähmen, denn niemand war ein größerer Held für mich, als mein Vater. Ich war ein wildes, und ungestümes Kind und meine Mutter meinte oft scherzhaft zu mir: "Ash, mein Liebes, ich glaube du hättest wohl ein Junge werden sollen."

    Auch denke ich, dass mein Vater sich wohl eher einen Jungen gewünscht hätte, welcher in seine Fußstapfen tritt und auch an seinem 16. Ehrentag ins Kloster zur Ausbildung geht, dennoch ließ er mich das nie spüren. Eher das Gegenteil war der Fall, denn er verhätschelte mich, wann immer es ihm möglich war und versuchte ein "hübsches Mädchen" aus mir zu machen. Jedoch scheiterte er kläglich, denn ich wollte gar kein Mädchen sein. Ich wünschte mir immer, ich hätte die Kraft von 10 Männern dann könnte mich nichts und niemand mehr aufhalten. Kurz nach meinem 14. Ehrentag erhielten wir von einem königlichen Schreiber die schreckliche Nachricht, dass mein Vater in Ausübung seiner Dienste zu Tode gekommen war. Ich verkroch mich für Monate im Wald und obwohl meine Mutter mich zu dieser Zeit wohl sehr gebraucht hätte, konnte ich nicht für sie da sein, denn der Schmerz in mir war einfach zu überwältigend.

    So studierte ich einsam und in Stille die Tiere und Natur im Wald, um einen Vorsprung vor den Anderen zu haben, wenn ich an meinem 16. Ehrentag ins Kloster eintreten würde. Ich wollte meinen Vater stolz auf mich machen, und die schnellste und klügste Waldläuferin aller Zeiten werden. Nach gerade mal so bestandener Aufnahmeprüfung begann meine Ausbildung, und ich war die wohl schlechteste und auch ungeschickteste Waldläuferin, die das Kloster bisher gesehen hatte. Ich wünschte, ich hätte schon damals Aufzeichnungen geführt, jedoch war in meinem Kopf für nichts weiter Platz als meine Ausbildung. So kann ich mich jetzt nur mehr bruchstückhaft an diese Zeit erinnern.

    Während meiner Ausbildung lernte ich Xela Mai Dei kennen und schätzen. Sie war in der Assassinengruppe und wir hatten des Öfteren einige Aufträge oder Missionen gemeinsam zu erledigen. Ich mochte sie. Sie war so wie ich, eher die sture Einzelgängerin und ebenfalls nicht besonders gesprächig. Aber sie spielte gerne mit meinem Gefährten Oon und verhätschelte ihn ab und zu ein wenig. Ich danke meinem Meister, dass er mir das Siegel der Wiederbelebung geschenkt hatte, denn ich brauchte es geradezu täglich. Ich war viel zu ungestüm und überschätzte ständig meine Fähigkeiten. Auch achtete ich nicht sorgsam genug auf Oon, meinen canthanischen Tiger und treuen Begleiter. Viel zu oft kam er unnötig zu Tode, weil ich nicht stark genug war um ihn zu beschützen. Jedoch war er mir mehr als treu ergeben, und ließ sein Leben nur zu gerne für mich. Dank meiner Ausbildung besaß ich wenigstens die Fähigkeit, ihn durch unsere Verbindung immer wieder rechtzeitig ins Leben zurück zu holen. Dennoch mußte ich noch sehr viel lernen und an mir arbeiten.

    Meinen Meister schien das alles jedoch nicht sonderlich zu beunruhigen, denn er ermutigte mich immer wieder auf´s Neue niemals aufzugeben. Als ich die letzte Stufe meiner Ausbildung erreicht hatte, und über meine Unfähigkeit immer noch todunglücklich war, verriet mir mein Meister ein kleines Geheimnis. "Ashmara", sagte er zu mir "Tochter von Thiran. Auch wenn du es mir jetzt nicht glauben wirst, weiß ich dennoch, dass du in einigen Jahren eine der geschicktesten und stärksten Waldläuferinnen sein wirst, die Cantha jemals gesehen hat. Denn du kämpfst mit deinem wilden Herzen und deiner unerschütterlichen Hingabe zu Tieren und der Natur, wie es einst auch dein Vater tat. Er war einer meiner ersten Schüler und ich erinnere mich nur zu gerne an ihn. Als ich dich an deinem 16. Ehrentag aufnahm, spürte ich die gleiche innere Stärke und leichte Verwundbarkeit, die auch dein Vater mitbrachte. Nicht jeder ist dafür geschaffen im Einklang mit der Natur zu leben, oder sich des Schutzes seines tierischen Begleiters zu verpflichten. Auch wenn Andere die Prüfung leichter bestanden haben, sagt das nicht aus, dass sie bessere Waldläufer sind als du, Ashmara. Sie mögen zwar mehr Geschick oder stärkere Kampftechniken an den Tag legen, doch den wahren Sinn und die Bedeutung dieser Aufgabe zu erfassen, das ist auf einem ganz anderem Blatt geschrieben. Und du und dein Vater seid Träger dieses Blattes, denn von Geburt an ist es in euren Herzen verankert. Auch dein Vater Thiran bestand damals die Abschlußprüfung nur mit viel Glück. Und du weißt ja, was für ein berühmter und ausgezeichneter Waldläufer er dann wurde. Und du, Ashmara wirst das auch."

    Ich konnte gar nicht glauben, was ich da hörte. Ich hatte immer gedacht, mein Vater wäre als Bester durch die Abschlußprüfung gegangen. Tränen traten mir in die Augen, und in diesem Moment war ich stolzer auf meinen Vater als jemals zuvor, denn ich wußte, dass er wohl wie ich, damals an sich gezweifelt hatte und wahrscheinlich aufgeben wollte. Doch das wäre ein furchtbarer Fehler gewesen, den auch ich nun nicht machen werde. Ich brauchte vielleicht noch etwas Zeit und Übung, doch in einigen Jahren würde man auch von mir sagen können: Ashmara ist eine der besten und berühmtesten Waldläuferinnen, die Cantha je gesehen hatte. In einem Anfall von kindlicher Vorfreude und Enthusiasmus umarmte ich meinen alten Meister, der mir mittlerweile zur zweiten Vaterfigur geworden war, und versprach ihm, niemals aufzugeben und ihn wieder aufzusuchen, wenn ich so weit war.

    Er lächelte mich liebevoll an und murmelte: "Nun ich bin sicher Ashmara, das wird sehr bald sein und ich werde dich freudig empfangen. Das war jetzt die letzte Gruppe die ich ausgebildet habe. Ich werde mich nun zur Ruhe setzen und Jüngeren den Vortritt lassen, doch es war mir eine Ehre dich in meiner letzten Ausbildungsgruppe zu haben. Ein wirklich krönender Abschluß meiner Laufbahn. Für deinen weiteren Weg vergiss aber bitte nie, dass du nicht immer alles alleine schaffen kannst oder mußt, Ashmara. Es ist keine Schwäche ab und zu mal Hilfe von Anderen anzunehmen. Vertrau meinen Worten, manchmal kämpft und lebt es sich leichter zu zweit oder mit ein paar Kampfgefährten. Versuche über deinen Schatten zu springen und gib den anderen Menschen auch mal eine Chance dir zu zeigen, dass man auf sie zählen kann. Du kannst es, das weiß ich Ashmara, sobald du bereit dafür bist. Und nun geh zum Königssprecher er hat eine wichtige Mission für dich! Und sei immer auf der Hut vor versteckten Gefahren."

    Dies alles ist nun einige Monde her und ich bin immer noch nicht zufrieden mit meinen Leistungen. Ich bin ein wenig besser geworden, was den Schutz von Oon angeht. In den letzten Tagen kam er kaum zu Schaden, was ja ein kleiner Schritt vorwärts ist, aber es geht mir immer noch zu langsam. Ich mußte das Siegel meines Meisters schon unzählige Male verwenden. Auch bin ich mit meiner Unterklasse sehr unglücklich. Als ich mich während meiner Ausbildung dafür entscheiden mußte, dachte ich, ich hätte eine gute Wahl getroffen, aber nun muss ich erkennen, dass es mit meiner beschränkten Energie sehr schwierig ist, meine elementarischen Zauberkräfte wirksam einzusetzen. Eine alte Legende erzählt jedoch, dass es in Kaineg einen geheimnisvollen Mann gibt, welcher dir die Kraft geben kann, eine neue Unterklasse zu wählen. Ich muss mich unbedingt auf die Suche nach ihm machen.

    Ich vermisse meinen Vater immer noch sehr, und wünschte er könnte mir mit seinem Rat zur Seite stehen. Niemals werde ich unser letztes Treffen vergessen. Es war an meinem 14. Ehrentag, kurz vor seinem tragischen Tode, und er hatte mir einen geflochtenen Haarschmuck aus getrockneten Kirschblüten geschenkt. Dies sind meine Lieblingsblüten und seit diesem Tage trage ich sie in meinen Haaren. Sie geben mir das Gefühl, das mein Vater immer bei mir ist. Damals sagte er zu mir. „Wenn du schon ständig in Männerkleidung herumläufst und dich wie ein Junge verhältst, so soll man wenigstens an deinem Haar erkennen, dass du eine junge hübsche Frau bist.“ Nach diesen Worten damals errötete ich und fühlte mich ein wenig unbehaglich, obwohl mir damals noch nicht klar war, dass es wohl an dem Kompliment meines Vaters lag, der mich an diesem Tage zum ersten Mal als „Frau“ bezeichnete. Es war noch nie meine Stärke gewesen Komplimente entgegen zu nehmen. Mir wird ganz warm ums Herz wenn an diese schöne unbekümmerte Zeit zurückdenke. All das ist nun jedoch vorbei und nur der Blütenkranz meines Vaters ist davon noch übrig.
Über Dragondreams

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Handelsigno = King Frezzer
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joa aus wern natürlich
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ich mach und mag alles, was ich gerade machen will oder mag XD^^
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